Fachgruppen

 

Atemschutz

Der Angriffstrupp im EinsatzRund 28 Atemschutzgeräteträger*innen gehören der Fachgruppe Atemschutz an. Überall dort, wo sich unsere Einsatzkräfte vor dem giftigen Brandrauch schützen müssen, kommen sie zum Einsatz. Die Atemschutzgeräteträger stehen bei der Brandbekämpfung an vorderster Front: Wo andere rausrennen, gehen sie hinen um Menschen, Tiere und Sachwerte zu Retten und das Feuer zu bekämpfen. Dabei sind die Einsatzkräfte enormen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Alleine die Zusatzausrüstung wiegt ca. 20 Kg. 

Um den anspruchsvollen Aufgaben gewachsen zu sein, üben die Atemschutzgeräteträger mehrmals im Jahr ihr Handwerk. In den Sonderübungen wird der Umgang mit den Atemschutzgeräten, Taktik, Technik und Vorgehen regelmäßig trainiert, damit im Ernstfall jeder Handgriff blind sitzt.

Die Handgriffe müssen blind sitzen.

Aufgrund der körperlichen Anforderungen muss ein Atemschutzgeräteträger eine bestimmte gesundheitliche Eignung aufweisen. Dieser körperliche Belastungstest für den Atemschutzeinsatz, G26.3 genannt, muss in regelmäßigen Abständen bei einem Facharzt absolviert werden. Zusätzlich zur körperlichen Eignung muss der Atemschutzgeräteträger-Lehrgang bestanden werden. In diesem Lehrgang lernen die Teilnehmer den Umgang mit den Geräten und das wichtige Basiswissen im Einsatz.

Da es sich bei den Atemschutzgeräten um High-Tech-Geräte handelt, von denen die Gesundheit der Geräteträger abhängt, werden die Geräte ständig geprüft, gewartet und gereinigt. Für diese Tätigkeiten sind die Atemschutzgerätewarte zuständig. Dabei werden nochmals viele freiwillige Stunden aufgebracht, um die Ausrüstung nach jedem Gebrauch zu reinigen und zu prüfen.

Kleine Stärkung nach dem Einsatz. Unsere Atemschutzgerätewarte sind dabei für 80 Masken, 60 Atemluftflaschen und 26 Atemschutzgeräte im gesamten Gemeindegebiet zusändig und betreuen auch die Ortsteilfeuerwehren in diesem Bereich mit. Für diese Arbeiten steht unseren Atemschutzgerätewarten eine moderne Atemschutzpflegestätte sowie ein Rollcontainer "Atemschutz" zur Verfügung.

 

 

 


Maschinisten für Löschfahrzeuge

Der Maschinist bei der Abnahme der Leistungsprüfung.Mit abgeschlossener Ausbildung zum Maschinisten in Verbindung mit einem Führerschein der Klasse C oder CE ist der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau in der Lage, die Fahrzeuge über 3,5 t zu fahren und zu steuern. Zu den Aufgaben des Maschinisten zählt neben dem Fahren des Fahrzeuges auch das Bedienen der Feuerlöschkreiselpumpe und Stromerzeuger am Fahrzeug.

Auch für die Maschinisten finden mehrmals im Jahr spezielle Übungen, sogenannte „Maschinistenübungen“, statt. Hier wird regelmäßig die Handhabung und Bedienung der Systeme und des Fahrzeuges wiederholt und geübt. Zusätzlich lernen die Maschinisten eine Menge an technischem Wissen rund um die Fahrzeuge und Geräte. So sind sie auch in der Lage, Störungen und Fehler an den Systemen zu erkennen und zu beheben. 

 

 

 


Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge (Drehleiter)

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Absturzsicherung 

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Bootsführer

Die Bundeswasserstraße Main dient nicht nur als Transportweg für unzählige Stoffe und Güter, sondern bietet auch zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Neben dem Main gehört ein sehr beliebter und großer Baggersee zu den Wassergebieten Dettelbachs. Vor allem in den Sommermonaten besuchen viele Angler und Badegäste den See. Um für die Sicherheit auf den Gewässern zu sorgen, gibt es die Dettelbacher Wasserwacht. Sie ist vor allem bei der Menschenrettung direkt vor Ort und der kompetente Profi.

Bewegungsfahrt auf dem AltmainDoch zur Abwehr von Wasserverschmutzungen und auch zur Unterstützung der Wasserwacht bei der Menschenrettung gehört seit einigen Jahren ein Rettungsboot zum Fuhrpark unserer Wehr. Das Boot dient als erster Angreifer für Einsätze auf dem Main bis die Wasserwacht einsatzbereit ist. Auch ist es möglich, Ölschäden oder andere Verunreinigungen der Wasserflächen in Verbindung mit weiterem Gerät effizient zu bekämpfen. Mittlerweile hat sich das Boot schon bei einigen Einsätzen auf dem Main bewährt. 

Da für das Steuern des Motorbootes ebenfalls ein Führerschein notwendig ist, wird dieser in regelmäßigen Abständen für unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden angeboten. Die Kameraden, welche im Besitz der Fahrerlaubnis für Motorboote sind, bilden die Fachgruppe der Bootsführer. Auch sie üben einige Male im Jahr den Umgang mit dem Boot. Hierzu zählt vor allem die Ortskenntnis über die Einlassstellen, an welchen es möglich ist unser Boot zu Wasser zu lassen, aber natürlich auch das Führen und Fahren des Bootes.


Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (Ug-ÖEL)

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